Hauptinhalt
Die 84. Kontiki-Konferenz in Nürnberg
Kontiki 2026: Zwischen Standard und Agilität – kein Widerspruch, sondern Auftrag
Zwei intensive Tage auf der 84. Kontiki-Konferenz in Nürnberg liegen hinter uns – mit vielen Impulsen, die nachwirken.
Gemeinsam mit Birgit Hocke und Michael Gross waren wir mittendrin in der Diskussion über das Spannungsfeld zwischen Standardisierung und Agilität – ein Thema, das aktueller kaum sein könnte.
Unsere wichtigsten Takeaways:
Standards bleiben essenziell
Interoperabilität und Sicherheit sind kein Selbstzweck – sie sind die Grundlage für funktionierende, skalierbare Systeme. Ohne sie wären Entwicklungen wie das Deutschlandticket kaum denkbar.
Weniger, aber besser
Der Tenor war klar: schlankere Standards, fokussiert auf echten Nutzen und Relevanz statt Vollständigkeit um jeden Preis.
Agilität braucht einen Rahmen
Agiles Arbeiten funktioniert am besten dort, wo Standards Orientierung geben – nicht dort, wo alles offen bleibt.
Kundenerlebnis schlägt Tariflogik
Gerade bei CiCo-/CiBo-Systemen, aber auch im Kontext von ABT bzw. IDBT wird deutlich: Entscheidend ist nicht, was im Hintergrund passiert, sondern was beim Fahrgast ankommt – einfach, zuverlässig und nachvollziehbar.
Der Engpass ist nicht mehr die Technologie
Viele Lösungen sind vorhanden. Jetzt kommt es vor allem auf Ressourcen, Priorisierung und Umsetzungswillen an.
Neben den fachlichen Insights bleibt vor allem eines:
Der Austausch in der Kontiki-Community ist und bleibt ein wichtiger Treiber für Fortschritt in unserer Branche.
Vielen Dank an das Orga-Team für die schöne Veranstaltung (und die gut klimatisierten Räume) und auch an die vielen Gesprächspartner für den guten und inspirierenden Austausch!